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Damit es ein Erfolg wird:

Wenn Sie wirklich fasten wollen, dann stellen Sie sich mental darauf ein. Denn es macht nur Sinn, wenn Sie es freiwillig fasten. Sie sollten ein inneres Bedürfnis haben, etwas für Ihren Körper tun zu wollen. Bereiten Sie sich gedanklich darauf vor, dass Sie allmählich auf feste Nahrung verzichten. Vertrauen Sie auf Ihren Körper, dieser wird es viel selbstverständlicher annehmen als Sie wahrscheinlich glauben. Sobald Ihr Körper sich auf flüssige Nahrung umgestellt hat, werden Sie aus Ihren inneren Reserven heraus leben.

Schaffen Sie günstige Rahmenbedingungen!

Fasten stellt gewisse Anforderungen an den Körper. Deshalb ist es ratsam nicht umbedingt in Ihrem Arbeitsalltag zu fasten, weil der Organismus dann gleich doppelt belasten. Freiräume in der Zeit des Fastens sind wichtig und auch Urlaub ist manchmal ratsam. Bewegen Sie sich viel an der freien Luft und verschaffen Sie sich ausreichend Ruhe und Erholung. Hilfreich ist auch ein abgespeckter Kühlschrank. Sie werden Geruchssinne erleben, die Sie so sicher schon lang nicht mehr hatten. 

Organisatorische Vorbereitung: 

Diese Utensilien sollten im Hause haben zur Fastenzeit.

  • grob-kristallines Glaubersalz oder F.X. Passage SL (zur Darmentleerung)
  • evtl. ein Einlaufgerät wenn gewünscht
  • Wärmflasche tut gut
  • Massagehandschuh
  • Naturreines Hautöl zur Körperpflege,wenn gewünscht
  • Hafer oder Reis bei evtl. Magen- u. Darmempfindlichkeiten (einige Löffel durch kochen zu Schleim verarbeiten u. die Flüssigkeit verwenden, nicht den Satz)
  • Lein- oder Flohsamen (bei Aufstoßen oder Sodbrennen)
  • Heilerde: braune oder grüne

Körperliche Vorbereitung:

Damit es Ihrem Körper leichter fällt sollten Sie einige Dinge beachten. Bei den sogenannten Entlastungstagen sollten Sie allmählich beginnen, also kein Fastenfestmahl noch feiern! Kaffee, Nikotin und Alkohol schon einige Tage vorher ausklingen lassen. Es können z.B. Kopfschmerzen und/oder Übelkeit in der Zeit auftreten, keine Sorge, dieser Entzug gibt sich innerhalb 1 - 2 Tagen. Dann geben Sie Ihrem Körper eine leichte Kost ab z.B. Mittag nur noch mit Obst (Apfel, Banane oder rohes Gemüse), am Abend das gleiche nochmal. Trinken Sie nur kalorienfreie Getränke, achten Sie auf salzfreie Kost. (Salz zieht Wasser aus Ihrem Körper) Zwei Tage, besser 3 Tage als Entlastungstage einplanen. Nach den Entlastungstagen nutzen Sie entweder das Glaubersalz oder F.X. Passage SL zur Darmentleerung. 

WICHTIG! Die Darmentleerung

Glaubersalz schmeckt nicht, aber mit einer Mischung von Wasser und Saft geht es besser runter. Es ist wichtig genügend Salz mit Flüssigkeit zu trinken. Je nach Darmträgheit sollten 20 bis 40 Gramm Salz genommen werden. Fangen Sie einfach mit wenig an und sollte der Darm in Gang kommen, ist alles gut. Wenn nicht, erhöhen Sie die Dosis. Bekommen Sie ein Gefühl dafür und schreiben Sie sich alle für Sie interessante Punkte in Ihr geführtes Fastenbuch auf. Immer viel trinken während der Darmentleerung. Es kann nach 30 Minuten oder wesentlich länger dauern. 

F.X. Passage SL schmeckt etwas besser, allerdings habe ich das Gefühl, es wirkt erst später oder nicht so intensiv. Allerdings kann dies nur meine Empfindung sein, andere schwören darauf. Also einfach mal ausprobieren, für Darm und Magen aber etwas schonender!

Weitere Möglichkeit als Zusatz wären Sauerkrautsaft und Pflaumensaft aus Apotheke oder Reformhaus.  

Nach der Darmentleerung verschwindet das Hungergefühl und nach 2 - 3 Tagen hat der Körper auf Reserve umgestellt. Sobald Sie diesen Punkt überschritten haben, ist es überstanden. Ab diesen Zeitpunkt werden Sie sich wohlfühlen, Unwohlsein, Schmerzen von anderen Gesundheitsproblemen sollten weniger werden. Hier gibt es meistens erst eine Verstärkung der Probleme und dann beginnen die Verbesserungen. Auch während der Fastenzeit sollte der Darm weiter entleert werden, fühlen Sie und hören Sie hier auf Ihren Körper. Sollten Sie mit uns wandern, sprechen Sie mich jederzeit an mit Ihren Problemen. Gern helfe ich bei Problemen oder Lösungsansätzen. Auch nach dem Glaubern wird der Darm nie komplett leer sein, verbleibende Reste führen zu Unwohlsein und evtl. Beschwerden. Auch nach mehreren Tagen oder Wochen können noch Reste im Magen und Darm sein, auch Gifte, Schlacken und Fremdstoffe aus Nahrung und Umweltgiften vertreten sein, diese müssen aus dem Körper transportiert werden.   Hier helfen folgende Möglichkeiten am besten weiter:

1. einen Einlauf durchführen

2. nehmen Sie 2-3 Esslöffel Leinsamen mit etwas Flüssigkeit

3. Trinken Sie Sauerkrautsaft, Pflaumensaft, Molke, Brottrunk mit Wasser verdünnt

4. immer wieder mal eine Darmmassage

5. Bewegung hilft immer gut

6. freie Atmung, lockere Kleidung

Nichts essen - Nur trinken - Alles weglassen, was nicht lebnesnotwendig ist - Natürlich verhalten - Alle Ausscheidungen fördern!

Fünf goldene Regeln des Fastens: